Es ist die erste Woche unserer Weltreise und noch fühlt sich alles mehr wie ein besonderer Urlaub an. Das liegt auch daran, dass unsere Namibia-Tour weitgehend durchgeplant ist – zumindest im Hinblick auf Routenwahl und Unterkünfte.
Was jedoch sehr schnell wächst, ist die Distanz zu der Zeit vor unserer Abreise, zu unserem Leben und Arbeiten in Nürnberg. Es ist schon überraschend, wie rasch an Bedeutung verliert, was jahrelang selbstverständlich war: Haus, Job, Auto. Nichts davon scheint jetzt noch wirklich wichtig. Nur die Menschen! Um so mehr freuen wir uns über jeden Kontakt mit unserer Familie und unseren Freund*innen.
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.
Laotse
unglaubliche Weite in Namibia
Was haben wir bislang in Namibia erlebt? Was uns als Städter*innen begeistert, sind die unglaublichen Weiten, die – eigentlich rauen und unwirtlichen – Landschaften, die so anders sind als das, was wir als Mitteleuropäer*innen kennen. Trotz Tourismus: Das Land ist ungezähmt und wird es hoffentlich auch bleiben!
roter Sand und heiße Sonne
Beeindruckend zum Beispiel die Kalahari-Wüste mit ihrem roten Sand und den zahlreichen Wildtieren. Oder der Fish-River-Canyon mit seinen über 500 Meter tiefen Schluchten – nach dem Grand-Canyon der größte der Welt.
Und über allem scheint eine unerbittlich heiße Sonne. Hier hat es in vielen Landesteilen seit vier Jahren nicht mehr geregnet – zunehmend ein Riesen-Problem für die Landwirtschaft! Da die Städte bzw. Orte für uns bislang weitgehend gesichtslos sind, zeigt sich das Gesicht Namibias in seiner Natur und seinen Menschen, die ausnehmend freundlich sind. Viel weiter sind wir noch nicht eingedrungen in die Realitäten des Landes.
spannender Abend auf der Farm
Wobei wir gestern einen spannenden Abend in der Namtib Desert Lodge am Rande der Namib-Wüste hatten, bei der uns ein aufgeschlossener Farmer viel über die Besonderheiten des Lebens in Namibia erzählt hat.
Sein Fazit: Namibia sei auf dem richtigen Weg, ein demokratischer Rechtsstaat und das politische System funktioniere – bei allen Schwächen und sozialen Ungerechtigkeiten, die es natürlich auch hier gebe.










